Im Frühling gibt es Bäume,
Im Herbst gibt es Blätter,
Im hellen Licht des Morgens, sang mein Herz,
Am Abend sprach meine Seele.
Aber ein Sommernachtsschatten,
Besaß meinen Tag und,
Tauchte mich in den Tod hinein,
Nicht mal einen Finger hob ich zur Wehr,
Sondern starb an Leid, mein Feind.
Die Lerche rief mich vielmals,
Steh auf and liebe hes Hasses Gatten,
Ich blieb aber, ein lebloser, sinnloser Schatten.
Mein Blut bebte wie steigende Wellen,
Und ich lebte und starb an vielen Stellen,
Eines toten Meeres.
Weder Leben, noch Liebe, noch Haß, noch Gott,
Schob mir ein Wind entgegen,
Als langsam aus der Tiefe des Sommernachtsschattens,
Ich reckte mein müdes fremdes Wesen.
Ich schwamm leise und beschwert zum Ufer,
Wo schon das eigene Licht des Herbstlaubs strahlte.
Zu meins machte ich es mir,
Und laut sprach meine Seele.
Montag, 1. November 2010
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